Hundesitting…Was muss ich beachten?

Egal ob du in den Urlaub fährst oder deinen Vierbeiner nicht zu lange alleine lassen willst, weil du arbeitest..Früher oder später braucht jede*r mal eine Betreuung für den Hund. Mittlerweile gibt es zahlreiche verschiedene Möglichkeiten: Professionelle Dogwalker, Hundetagesstätten oder Studis, die sich etwas dazu verdienen wollen. Und da jeder Hund unterschiedlich ist, gibt es auch keine pauschale Antwort auf die Frage, was „die Beste“ Betreuung ist. Allerdings gibt es einige Kriterien, die du bei der Wahl beachten solltest. Stelle dir die folgenden Fragen, um eine erste Eingrenzung ziehen zu können:
Ist mein Hund sehr verträglich mit anderen Hunden?
Gewöhnt sich mein Hund schnell an neue Menschen oder braucht er vertraute Personen?
Benötigt mein Hund eine sehr erfahrene Hand? 

Der Dogwalker

Wenn du es in Erwägung ziehst, einen Dogwalker zu beauftragen, frage nach, mit wie vielen Hunden spazieren gegangen wird. Ein Spaziergang mit drei weiteren Hunden mag das Bedürfnis nach sozialen Kontakten deines Hundes befriedigen und lässt sich auch von einer einzigen erfahrenen Person händeln. Bei acht Hunden sähe das gleich ganz anders aus. Die Einhaltung der Aufsichtspflicht kann hier nicht wirklich gewährleistet werden. Wobei es natürlich auch darauf kommt, wo spazieren gegangen wird und vor allen Dingen mit welchen anderen Hunden (erkundige dich darüber). Allerdings gibt es auch Dogwalker die ab einer gewissen Hundeanzahl zu zweit unterwegs sind. 

Die Hundepension/Die Hundetagesstätte

Hundepensionen hingegen klingen für viele eher abschreckend und nach einem schlechten Preis- Leistungsverhältnis. Da die Pensionen sich jedoch stark unterscheiden, solltest du die Pension vorher unbedingt persönlich aufsuchen und dir alles anschauen. 

Die „Privatperson“

Eine private Einzelbetreuung mag nach dem Jackpot klingen. Das kann auch durchaus der Fall sein. Was ist aber, wenn die Person dem Hund nur wenig Auslauf bietet oder ihn gar allein lässt, was ihr ja gerade vermeiden wolltet? Hier sicherst du dich am besten vorher ab, was genau in der Zeit, in der du deinen Hund abgibst, passiert und vor Allem, über wie viel Erfahrung diejenige Person verfügt. Was du immer machen solltest: Dich vorab mit der potentiellen Betreuungsperson treffen, ein Telefonat reicht nicht! Bei der ersten Begegnung sollte die Person deinen Hund kennen lernen und du wirst anhand ihrer Reaktion auf deinen Vierbeiner erkennen, ob sich die Person zum Sitting eignet oder nicht.

Wo finde ich Hundebetreuungen?

Im Internet wäre jetzt wohl eine zu allgemeine Antwort.
Wenn du eine Privatperson suchst, eignet sich das Portal Leinentausch oder Betreut.de. Auch auf ebay kleinanzeigen findest du immer wieder aktuelle Anzeigen. Wenn du einen Dogwalker oder eine Pension suchst, kannst du natürlich im Internet recherchieren und Bewertungen einsehen; im Idealfall fragst du andere Hundebesitzer*innen nach ihren persönlichen Erfahrungen. 

Wie viel Geld sollte ich für die Hundebetreuung ausgeben?

Auch das ist Ermessenssache. Fest steht: Je höher deine Ansprüche, desto höher kann auch der Preis sein. Nimm aber keine teuren Angebote an, die nicht deine Ansprüche erfüllen.  Der Deutsche Tier­schutz­bund hält für kleine Hunde Tages­preise von bis zu 20 Euro und für große Hunde bis maximal 25 Euro für angemessen.
Egal ob Einzelperson, Pension oder Dogwalker: Immer solltest du auf einen kleinen Vertrag bestehen, der die rechtliche Situation regelt, da du ansonsten in Schwierigkeiten kommen kannst.

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