Braune Hundezecke: 10 Fakten

Braune Hundezecke. Nachdem etwas Panik im Bezug auf die Hyalomma-Zecke geschürt wurde, hat sich nun auch die Braune Hundezecke (Rhipicephalus Sanguineus) in Deutschland verbreitet. Allerdings ist sie wirklich gefährlich, nicht zuletzt, weil sie sich so schnell vermehrt. Außerdem kann sie mehrere Krankheiten übertragen.

10 Fakten über die Braune Hundezecke
      1. Die Zecke stammt ursprünglich aus Nordafrika, ist mittlerweile aber in ganz Südeuropa verbreitet.
      2. Es scheint, als würde sie nun auch in Mitteleuropa Fuß fassen. Begünstigt wird das durch den Klimawandel.
      3. Eingeschleppt wurde sie vermutlich von Hunden.
      4. Sie heißt Hundezecke, weil sie in erster Linie Hunde beißt. Wenn sie sich allerdings schnell vermehrt und der Hund als Wirt somit nicht ausreicht, befällt sie auch andere Säugetiere, wie zum Beispiel den Menschen.
      5. Sie kann bis zu 4000 Eier am Tag legen.
      6. Sie ist gefährlich, weil sie die Bakterien für das Auslösen von Zeckenfieber sowie eine Erkrankung der Blutplättchen übertragen kann. Außerdem kann sie die Parasiten übertragen, die Babesiose (Hundemalaria) und Heptazoonose auslösen.
      7. Die braune Hundezecke ist etwa drei Millimeter groß, hat sie sich vollgesogen können es bis zu 12 Millimeter werden.
      8. Die Hundezecken sind rötlich-braun, ihre Beine komplett braun. Weibliche Tiere erkennt man an dem dunkleren Rückenpanzer.
      9. Menschen können sich bei einem Biss mit dem Mittelmeer-Fleckfieber infizieren.
      10. Die Zecke legt ihre Eier gerne in Spalten oder in Hundeschlafplätzen ab.

       
      Mit der braunen Hundezecke ist also nicht zu spaßen. Hundemalaria kann beispielsweise ohne Behandlung binnen weniger Tage zum Tod führen. Du kannst einen Zeckenbefall deines Hundes aber vorbeugen, indem du ihm eine Lösung aufträgst, die verhindert, dass es erst zu einem Befall kommt (Zeckenprophylaxe). Mittel, die sowohl insektizid (abtötend) als auch repellierend (abstoßend) wirken, sollen hier am Besten helfen. Diese trägst du in der warmen Jahreszeit alle 4-6 Wochen auf den Nacken deines Hundes auf. Allerdings gelten sie als Chemiekeulen, weshalb viele lieber natürliche Mittel verwenden. 

      Forscher*innen der Universität Hohenheim bitten Verdachtsfälle mit Foto an hundezecken@uni-hohenheim.de zu melden.

      ⇒ Wenn du mehr über die Braune Hundezecke lesen willst, lies hier.

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