Vom Jenischpark zum Elbstrand mit Hund. An einem warmen Dienstagnachmittag im Sommer testen wir diese Strecke für euch. Gestartet sind wir schon ca. 2 Kilometer vor dem Jenischpark, da wir noch das Lele’s in Othmarschen besuchen. Die dem Park voran gehenden zwei Kilometer führen uns allerdings nur durch Straßen, weshalb ich euch empfehle, direkt zum Jenischpark zu fahren.
Der Jenischpark
Schon kurz nach dem Nordosteingang vom Jenischpark erblicken wir einen kleinen Ententeich. Ehe ich mich versehe, transformiert Kylo sich zum Schwimmtriever und zieht seine Runden. Verständlich, dass er nach den zwei Kilometern eine kleine Abkühlung braucht. Da er die hier beheimateten Wasservögel in Ruhe lässt, lasse ich ihn gewähren. Offiziell ist das hier natürlich keine Hundebadestelle (aber wo ist es d
as schon, ha). Nach der kleinen Badeeinheit folgen wir dem Weg weiter und erreiche
n schon nach wenigen Minuten die großzügige Hundewiese, die zum Rennen & Toben auffordert. Es ist nicht ganz ersichtlich, was alles Teil der Hundewiese ist und was nicht. Für uns ist das hier dennoch definitiv eine der schönsten Hundewiesen in Hamburg. Schade nur, dass sie für uns verhältnismäßig weit weg ist. Überhaupt: der ganze Park lädt zum Träumen ein, irgendwie herrscht hier eine besondere Idylle. An diesem Dienstagnachmittag ist es zudem angenehm leer. Ausreichend Bänke und Mülleimer sind auch vorhanden. Der Park ist übrigens teilumzäunt (einige offene Zugänge).
Entlang der Elbpromenade mit Hund
Nachdem wir den Jenischpark verlassen und die Elbchaussee überqueren, finden wir uns an der Elbpromenade (Hans-Leip-Ufer) wieder. Hier schlägt einem Hamburg-Feeling pur entgegen. Das Beste daran: es ist um Längen nicht so touristisch wie rund um die Landungsbrücken. Daher lasse ich Kylo auch die meiste Zeit frei laufen. Der Blick auf die vorüberziehenden Frachtschiffe ist wunderbar. Wir verweilen kurz auf einer der zahlreichen Bänke und genießen einfach nur die Aussic
ht.
Unsere Route führt uns vorbei am Hindenburgpark, rechter Hand blitzen die ersten kleinen Elbstrände zwischen den Bäumen hervor. An den Stämmen kann man ideal ein paar Physio-Übungen mit dem Hund machen.
Nach etwa 1,5 Kilometern entlang der Promenade erreichen wir eine weitere Hundewiese. Sie ist zwar nicht so groß wie jene im Jenischpark, besticht aber durch ihre schöne Lage, von der aus man die Hafenkräne im Containerterminal auf der anderen Elbseite erblickt. Hinter der Wiese befindet sich eine Treppe, die nach dem berühmten Dichter Joachim Ringelnatz (1883–1934) benannt ist.
Gastronomie
Kurz hinter der Hundewiese erblicken wir das Restaurant Brücke 10 im Strandhaus, welches sehr einladend aussieht. Während wir hier sind, sitzen recht viele Menschen mit einem Feierabendbier draußen mit Blick auf die Elbe – wenn wir nächstes Mal hier sind, wollen wir das unbedingt auch machen. Hier gibt es zudem die Möglichkeit, auf Toilette zu gehen.
Elbstrand
Für uns geht es aber erstmal weiter in Richtung des großen Elbstrandes. Kylo ist ganz erstaunt über den riesigen Stein im Sand, der sich „Alter Schwede“ schimpft. Alteingesessene Hamburger haben ihn sicher schon mal bewundert, doch für Kylo ist es die erste Begegnung mit dem Ungetüm. Hier am Strand legen wir eine kleine Pause ein, Kylo darf ein bisschen mit anderen Hunden toben und mit den Pfötchen ins Wasser tapsen. Für ein richtiges Bad eignet sich die Elbe leider absolut nicht, die Strömung ist gewaltig und leider ertrinken Badende immer wieder, weshalb hier mittlerweile zahlreiche, mehrsprachige Warnschilder aufgestellt sind.
Zurück
In Övelgönne verlassen wir den Elbstrand schließlich und steigen die sogenannte „Himmelsleiter“ empor – zahlreiche Treppenstufen, die zur Elbchaussee führen. Während Kylo diese Trimm-Dich-Einheit easy aus der Hüfte schüttelt, gerate ich schnell ins Schnaufen, doch Kylo gönnt mir keine Pause. Irgendwann kann ich ihn dann doch zum Anhalten überreden und ich muss sagen, von hier oben hat man wirklich einen ganz fantastischen Blick auf die Elbe! Herrlich! Allein dafür lohnt sich dieser Ausflug schon.
Oben angekommen, gehen wir schließlich zur Bushaltestelle „Liebermannstraße“ und düsen von dort mit dem Bus nach Hause. Wer mag, kann natürlich auch ab Övelgönne eine der HADAG-Fähren nehmen und sich z. B. zu den Landungsbrücken bringen lassen (Fahrtdauer ca., Hunde kostenfrei). Man kann das Ganze natürlich auch laufen, aber hier ist es zumindest mit Hund nicht mehr ganz so schön, da es wieder sehr städtisch wird, außerdem sind es rund 3,5 weitere Kilometer.
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Anfahrt zur Route (Beispiel)
🚇 Mit dem Bus (z.B 115er) bis Ohnsorgweg. Oder mit der S-Bahn nach Klein Flottbek und etwa 10 Minuten zu Fuß zum Park laufen.
🚘 Parken kann man ringsum in den Straßen
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